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Ein fester Anker


 Gegenstand für die Andacht: ein Anker als Schlüsselanhänger, Bild, usw.

 Ich habe einen Anker mitgebracht. Ein Anker gibt uns Halt, und ist ein wichtiger Teil jedes Schiffs oder Bootes. Kein Skipper, Kapitän oder Bootsführer möchte ihn missen. 

Für mich sieht ein Anker so aus: Oben der Ankerring, an welchem die Ankerkette befestigt ist. Ein unendlicher Kreis ohne Anfang und Ende, unscheinbar aber essenziell wichtig so wie die Verkettung einzelner kleiner Kettenglieder, ohne die der Anker nutzlos ist. Dann der große Hauptteil: ein starkes Kreuz, stehend auf den gebogenen Schwingen mit schaufelartigen Enden, die sich wie Halt suchende Hände in den Meeresboden eingraben, um das Schiff auf einem Punkt zu fixieren. Ein wortwörtlicher Fixpunkt. Ein fester Punkt, um den sich das Schiff drehen kann, wenn die Wellen es aufschaukeln. Dabei kann sich das Schiff in alle Richtungen drehen, aber es kann nicht weg von seinem Anker. So kann es uns im Leben auch ergehen. Manchmal gerät alles ins Wanken, sodass wir die Richtung oder sogar den Halt verlieren. Dann brauchen wir einen Anker – mit seinem Kreuz in der Mitte. 

Vielleicht habt ihr schon erlebt, dass manche Dinge, auf die wir uns verlassen haben, plötzlich wegfallen… zum Beispiel Freunde, Familie, Gesundheit oder anderes. In solchen Momenten suchen wir nach etwas, das uns trägt, das uns Halt und Hoffnung gibt. Ein Anker hält ein Schiff fest, auch wenn der Sturm tobt. 

Genauso ist die Hoffnung, die Gott uns schenkt – nicht nur ein “Ich hoffe, dass es besser wird.“, sondern die tiefe Gewissheit, dass Gott uns hält, egal was kommt. Das hat Gott uns zugesagt, er ist immer da. Er fährt mit uns im Lebensboot. Gott lädt uns ein unsere Hoffnung auf ihn zu setzen und bei ihm Halt zu finden. Seine Zusagen sind fest und beständig. Sie sind für unser Leben wie ein sicherer und fester Anker (Hebräer 6,18-19). Und so wie ein Anker das Schiff im Sturm festhält, so lasst uns in unserem Glauben festhalten, unsere Sorgen auf Gott werfen und lasst uns auch ein Anker für andere sein. 


Patrick Buchholz

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