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Licht ins Dunkel bringen

Im Herbst und im Winter kommt es mir häufig recht dunkel vor. Schon allein morgens, wenn ich aus dem Haus gehe, ist es noch komplett dunkel. Auch der restliche Tag erscheint oft eher trist und düster. Und bereits am Nachmittag wird es wieder dunkel. In dieser Zeit freue ich mich über jede noch so kleine Lichterkette, Wegbeleuchtung und jede Kerze, denn das Licht gibt mir immer automatisch etwas Wärme, auch wenn es noch so kalt ist. Es schenkt mir eine bessere Sicht und schafft es, dass ich mich wohler fühle.

In diesen Momenten spiegelt sich Gott für mich in Lichtern wie der Flamme einer Kerze wider. Es kann noch so dunkel sein, mit Gott in meinem Herzen schenkt er mir Hoffnung, Trost und Wärme, die mich auf meinen Wegen begleiten. Mit Licht sind aber nicht immer nur die vielen Kerzen, Lichterketten und Lampen gemeint. Im übertragenen Sinne kann jeder von uns ein Licht sein und Wärme ausstrahlen. Jeder von uns kann in der Dunkelheit scheinen.

Wir können nicht nur Licht sein, sondern dies auch weitergeben, teilen und verbreiten. Im Buch Jesaja heißt es: Mache dich auf, werde Licht; denn dein Licht kommt, und die
Herrlichkeit des Herrn geht auf über dir! (Jesaja 60, 1)

Es gehört zum Glauben dazu, dass wir heute genauso leben können. Es kann mit einfachen Dingen gelingen, indem wir einander freundliche Worte schenken oder das Kompliment
aussprechen, das uns auf der Zunge liegt. Indem wir uns miteinander freuen, einander Trost spenden und vor allem füreinander da sind. So schaffen wir mit kleinen Taten, für unseren Nächsten ein Licht zu sein und dessen Tag zu erhellen.

Es reicht schon ein kleines Licht. Unglaublich beeindruckend wird es, wenn man die Kraft der Gemeinschaft spürt und sieht was passiert, wenn viele ein Licht weitergeben und gemeinschaftlich die Welt erhellen.

Mögliche Aktion: Jede und jeder bekommt ein Teelicht, kann es anzünden und in die Mitte stellen.

Anonym

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